Presseinformation – Maustag

Die Windmüller Jan und Hauke Brodersen freuen sich über neugierige Mäuschen, auch wenn die cleveren Kleinen sie manchmal vor verzwickte Fragen stellen. „Wie schnell drehen sich die Windräder?“ „Wieso kann man den Strom nicht sehen?“ Beim Maus-Türöffnertag am 3. Oktober standen Jan und Hauke Brodersen, von der Strom von Föhr Vertriebs-GmbH, den ideenreichen Kleinen Rede und Antwort.

Hier können Sie die Presseinformation zum Maustag als PDF laden.

Rückfragen richten Sie gerne an:
Strom von Föhr Vertriebs-GmbH
Buurnstrat 79
25938 Oevenum

Telefon: 04681 – 50 30 9
E-Mail: info@strom-von-foehr.de

Maustag

Da waren die Mäuse los…


Gemeinsam für den echten Norden

Das Partnerprogramm „Schleswig-Holstein. Der echte Norden.“ ist ein Zusammenschluss von Unternehmen und Institutionen Schleswig-Holsteins, die gemeinsam für den Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort stehen und werben. Gemeinsames Ziel ist es, die Wahrnehmung des Landes als attraktiven Wirtschafts-, Arbeits- und Lebensstandort zu steigern und die attraktiven Karrierechancen des schleswig-holsteinischen Mittelstands in den Fokus zu rücken. Qualifizierte Fachkräfte sollen somit langfristig an den Standort gebunden bzw. hinzu gewonnen werden.

Der echte Norden

Presseinformation – KINDER-UNI 2017

Wenn man den Strom nicht sieht, woher weiß man dann, wie viel da ist? Bei der Exkursion der Föhrer Kinder-Uni zum Windpark in der Oevenumer Marsch in diesem Sommer wurden die Windmüller Jan und Hauke Brodersen von der Strom von Föhr Vertriebs-GmbH mit kniffligen Fragen verblüfft. „Ich dachte, ich kenne jede mögliche Frage, aber die Kleinen sind einfach unglaublich ideenreich“, lacht Jan Brodersen.

Hier können Sie die Presseinformation zur KINDER-UNI 2017 als PDF laden. Die Presseinformation mit Bildern und Illustrationen finden Sie hier…

Rückfragen richten Sie gerne an:
Strom von Föhr Vertriebs-GmbH
Buurnstrat 79
25938 Oevenum

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Kinder Uni 2017

Die „Vorlesung“ der Kinder-Uni im Windpark auf Föhr fand großen Anklang


Lernt die neue MOIN FÖHR App zum Mitmachen kennen – von Föhrern für Föhrer und Touristen

Wie Ihr vielleicht bereits gehört habt, engagieren wir uns für die Entwicklung einer Bürger- und Touristen-App MOIN FÖHR als Infoterminal. Die serviceorientierte App, die zu Ostern 2017 an den Start gegangen ist, wird allen Insulanern und Gästen einen echten Mehrwert bieten.

Das Projekt ist mit viel Zeit und Herzblut verbunden, aber aus unserer Sicht ein wichtiger Beitrag zum „Einläuten des digitalen Zeitalters auf Föhr“ im Sinne der landesweiten Nachhaltigkeitsstrategie SH 2025. Mit MOIN FÖHR erhalten beispielsweise Gewerbe und Vereine erstmalig zahlreiche Möglichkeiten, sich in einem hochmodernen, digitalen Umfeld zu präsentieren – ressourcenschonend ohne Papier, mit Ökostrom betrieben.

Dienstleistungen können zu jeder Zeit selbständig eingepflegt und die Zielgruppe, Einheimische und Touristen, direkt mit aktuellen Angeboten erreicht werden. Auch Wichtiges wie Apotheken-Notdienst und Standorte von Defibrillatoren werden in die MOIN FÖHR App integriert sein.

Email: support@moin-foehr.de
Webseite: www.moin-foehr.de
Presseinformationen können hier geladen werden…



Strom von Föhr


Föhr macht mobil – Strom von Föhr fördert e-Ladestationen auf der Ferieninsel

Sauberer Strom gratis für alle E-Autos. Einheimische und Feriengäste erhalten dazu ein besonderes Bonbon von Strom von Föhr: Der Strom ist an den e-Ladestationen kostenlos. „Als beharrlicher Streiter für den Klimaschutz liegt es mir am Herzen, den Ausbau der e-Ladestationen auf unserer schönen Insel zu unterstützen“, sagt Jan Brodersen, Geschäftsführer der Strom von Föhr Vertriebs-GmbH.

Die 14 neuen e-Ladepunkte bieten max. jeweils 22 kW Typ2 Ladeleistung. Die Freischaltung erfolgt komfortabel über eine PlugSurfing App. Bislang gab es nur wenige e-Ladestation auf der grünen Insel. E-Mobilisten werden nun mit kurzen Tankzeiten, einer frischeren Brise, und dem guten Gefühl, einen Teil zur positiven Ökobilanz beizutragen, belohnt.

Strom von Föhr


E-Mobilität auf Föhr

Das erfolgreiche Ineinandergreifen von Erneuerbaren Energien, Förderung der e-Mobilität im Land und nachhaltiger Tourismus zeigt unser Projekt „Neue e-Ladestationen auf Föhr“.

Presseinformationen zur E-Mobilität auf Föhr können Sie hier als PDF laden.


Das sagen unsere Kunden…


Barbara Meyerhof, Café Klein Helgoland, Wyk auf Föhr

„Weil ich den Wind und das Meer liebe, kann ich mich absolut mit Strom von Föhr identifizieren. Gleichzeitig kann ich die Welt mit 100% Ökostrom ein bisschen zum Guten verändern.“
Barbara Meyerhof, Café Klein Helgoland,
Wyk auf Föhr

Ulrich Herr, Lund & Herr, Wyk auf Föhr

„Nach Fukushima habe ich mich schlau gemacht, wie ich persönlich zur Energiewende beitragen kann. Seit vier Jahren bin ich nun mit meinem Betrieb und meiner Hafen-Kneipe „Heimathafen“ zufriedener Strom von Föhr Kunde. Ich schätze die familiäre, persönliche Betreuung und lasse gleichzeitig die Wertschöpfung auf der Insel. Und das alles zu günstigen Preisen. Was will ich mehr.“
Ulrich Herr, Lund & Herr,
Wyk auf Föhr

Thorsten Knoke, Kur-Apotheke, Wyk auf Föhr

„Strom von Föhr arbeitet unabhängig, hat keine Verbindungen zu Großkonzernen oder deren Tochterfirmen, keine Verbindungen zu fossilen- oder Atomstrom- Erzeugern. Es ist ein ehrliches Familienunternehmen. Das will ich unbedingt unterstützen. Gern setze ich mich auch für die Bestrebungen der Familie Brodersen nach Elektromobilität auf der Insel ein. So muss es weitergehen – jeder kann einen kleinen Beitrag zur weltweiten Energiewende leisten.“
Thorsten Knoke, Kur-Apotheke,
Wyk auf Föhr

Volkert Hansen, Autohaus Hansen, Oevenum auf Föhr

„Mein Bruder hatte veranlasst, dass wir seit 2013 100% Ökostrom direkt vor Ort beziehen. Ich finde das super und unterstütze es voll und ganz. Unserer ganzen Familie ist das Thema Nachhaltigkeit sehr wichtig.“
Volkert Hansen, Autohaus Hansen,
Oevenum auf Föhr

Heike Link, Privatkundin, Oevenum auf Föhr

„Da ich auf einer nachhaltig orientierten Insel mitten im Weltnaturerbe lebe, kommt für mich nichts Anderes als Ökostrom in Frage. Den Strom von dem Eiland zu beziehen, auf dem ich selbst wohne, ist der tollste Aspekt daran. Einen regelmäßigen Preisvergleich habe ich noch nie durchgeführt. Selbst wenn Strom von Föhr teurer wäre als anderer Ökostrom, wäre es mir die Sache wert. Leben auf Föhr – Strom von Föhr!“
Heike Link, Privatkundin,
Oevenum auf Föhr

Birte Peters, Fleischerei Münster, Wyk auf Föhr

„Unser Familienbetrieb legt großen Wert auf regionale Produkte, viele davon stammen von Föhr selbst. Geschäftlich und privat sind wir daher auch seit einigen Jahren Strom von Föhr-Kunde. Ein Muss für jeden Föhrer, meinen wir. Und wir sind begeistert: keine Warteschleifen, übersichtliche Rechnungsstellung, immer schnell einen Ansprechpartner – einfach perfekt.“
Birte Peters, Fleischerei Münster,
Wyk auf Föhr

Claudia Sternhagen, Sternhagens Landhaus, Oevenum auf Föhr

„Ein Kleinod, verwunschen und zum Wohlfühlen, denn das Zusammenspiel zwischen Ursprünglichkeit des Anwesens und der es umgebenden Natur lässt die Seele zur Ruhe kommen. So passt es auch zur Hausphilosophie, wenn der Wind der Insel direkt durch Strom von Föhr zu Sternhagens ins Haus kommt…und das dies jetzt auch bundesweit möglich ist.“
Claudia Sternhagen, Sternhagens Landhaus,
Oevenum auf Föhr

Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr - Amrum GmbH

„Die W.D.R. ist als Inselversorgungs- und Verkehrsdienstleistungsunternehmen im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer tätig. Wir sind uns unserer besonderen Verantwortung bewusst, die der Fährschiffs‐ und Omnibusbetrieb in diesem empfindlichen Ökosystem mit sich bringt. Unser Unternehmen hat sich seiner eigenen Umweltcharta verschrieben. In diesem Sinne begrüßen wir es, den Wind der Insel für unsere Stromversorgung zu nutzen.“
Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr – Amrum GmbH

Werden auch Sie ein zufriedener Kunde der Föhrer Windkraft. Hier können Sie mit unserem Online-Formular bequem zur Föhrer Windkraft wechseln. Oder berechnen Sie mit unserem Tarifrechner, wieviel Sie bei der Föhrer Windkraft sparen können. 100% Ökostrom ist günstiger als Sie denken…

Online-FormularTarifrechner

Zeig offen deine Öko-Seele…

Wer Gutes tut, sollte es kundtun. Deshalb gibt es für unsere Kunden ab sofort das Strom von Föhr Öko-Siegel. Mit „Wir nutzen 100% Ökostrom“ demonstrieren Sie auf einen Blick den nachhaltigen Umgang mit der Natur und zeigen Verantwortung und helfen, andere anzuregen, es ihnen gleich zu tun.

Einfach herunterladen und in Ihre Homepage integrieren. Außerdem bieten wir das Öko-Siegel auch als Aufkleber an, zum Beispiel für die Ladentür oder das Auto.

Strom von Föhr Öko-Siegel laden…

Oekostromsiegel

Über uns…

Die Föhrer Windkraft ist ein Familienbetrieb der Familie Brodersen mit Firmensitz in Oevenum auf Föhr. Gründungsgedanke war der Wunsch die Ökobilanz der Insel zu verbessern und Strom aus dem auf Föhr fast ständig wehenden Wind zu gewinnen. „Unsere Eltern haben mir und meinen beiden Geschwistern schon sehr früh beigebracht, dass wir als Bewohner von Föhr mit verantwortlich für die Natur der Insel sind“, sagt Jan Brodersen. Und noch etwas haben die Eltern den Geschwistern vermittelt: mit Reden allein ist es nicht getan – man muss es auch machen! Der so in 1990 entstandene Windpark am Oevenumer Deich ist einer der ersten in Deutschland.

Der Erhalt der Natur steht auch heute noch im Vordergrund der Firmenentwicklung. Darum hat die Föhrer Windkraft auch seit 2013 mit der direkten Vermarktung der selbst erzeugten Windenergie begonnen. Seit 01.01.2017 beliefert die Familie Brodersen mit ihrer Firma Strom von Föhr Vertriebs-GmbH die eigenen Kunden mit Strom aus erneuerbarer Energie. „Wenn wir unseren grünen Strom einfach nur in die Netze einspeisen und die Vermarktung den Energiegroßkonzernen überlassen, unterstützen wir deren Gewinne und deren Lobbyarbeit in Berlin. Jede kWh, die wir selbst verkaufen, ist ein Gewinn für unsere Umwelt.“ freut sich Jan Brodersen über das erweiterte Geschäftsmodell.


  • 1989: Firmengründung der Föhrer Windkraft GmbH & Co. KG
  • 1990: die ersten Windkraftanlagen (WKA) auf Föhr wurden aufgebaut
  • 2015: Neubau der WKA
  • Ökostromanbieter:
  • 01/2013 für die Insel Föhr
  • 01/2014 für Amrum und Dagebüll
  • 08/2014 für Schleswig-Holstein
  • 01/2016 für ganz Deutschland
  • 01/2017 Strom von Föhr Vertriebs-GmbH (100 % Tochter der Föhrer Windkraft GmbH & Co. KG) ist Stromlieferant:

Neubau der WKA auf Föhr…

Sehr geehrte Stromkunden,
bereits 1990/1991 haben wir als Familie Brodersen einen der ersten Windparks aufgebaut. Die 10 Windkraftanlagen (WKA) am Deich von Föhr haben die Föhrer Bürger und uns 3 erwachsene Brodersen-Kinder lange Zeit begleitet. Aufgrund des Alters der WKA und der geänderten Gesetzeslage haben wir uns entschieden die 10 kleinen Vestas WKA durch modernere und leistungsfähigere Anlagen in 2015 zu ersetzen.

Die neuen WKA sind in der Flügelspitze maximal 100 m hoch und ohne störendes Leuchtfeuer. Seit November 2015 speisen die 3 neuen WKA in das Stromnetz ein.

Mit den neuen Anlagen rüsten wir uns für die nächsten 25 Jahre. Bitte treten Sie an unserer Seite weiterhin für grünen Strom ein – weg vom Atomstrom und dem Strom aus fossilen Brennstoffen und hin zu einer gesunden, kraftvollen Natur.

Zusammenkommen ist ein Beginn,
zusammenbleiben ist ein Fortschritt,
zusammenarbeiten ist ein Erfolg.
Henry Ford

Ihre
Familie Brodersen


Büroeröffnung in Lütjenburg…

Seit dem 15.03.2016 ist unser Büro in Lütjenburg eröffnet. Hier bieten wir Beratung, Service und natürlich 100% Ökostrom direkt vor Ort.

Büro Lütjenburg


Das sagt die Presse…

Presse

Quelle: sh:z vom 30.09.2017 – Artikel als PDF laden


Presse

Wir Insulaner, Das Föhrer Blatt, 09/2017 – Artikel als PDF laden


Presse

Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee, 04/2017 – Ganzen Artikel als PDF laden


Presse

Wir Insulaner, Das Föhrer Blatt, 05/2017 – Ganzen Artikel als PDF laden


Presse

Der Insel Bote, 05.04.2017 – Ganzen Artikel als PDF laden


Presse

Wir Insulaner, Das Föhrer Blatt, 03/2017 – Als PDF laden


Presse

Quelle: Föhrer & Amrumer Nachrichten 05.09.2016 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: Föhrer & Amrumer Nachrichten 16.08.2016 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: Föhrer & Amrumer Nachrichten 10.08.2016 – Artikel als PDF laden oder unter www.shz.de/foehr lesen…


Hafenfest-Föhr: Gäste und Einheimische genießen die bunte Meile und viele Attraktionen.

Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr
Strom von Föhr

Quelle: Der Insel-Bote, 16. August 2016 – Weitere Bilder bei www.shz.de


Presse

Quelle: WochenSchau Nordfriesland 03.06.2016 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: Hier im Norden 10/2015 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: Erneuerbare Energien 12/2015 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: Wir Insulaner, Das Föhrer Blatt, 22/2015 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: sh:z, Inselmagazin/Inselbote vom 31.10.2015 – Gesamten Artikel laden


Presse

Quelle: Wir Insulaner, Das Föhrer Blatt, 20/2015 – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: Frau von Heute – Artikel als PDF laden


Presse

Quelle: sh:z, Inselmagazin/Inselbote vom 22.08.2014 – Artikel als PDF laden


Presse

Der Insel-Bote, 11. November 2013 – Als PDF laden

Presse

Wir Insulaner, Das Föhrer Blatt, 19/2013 – Als PDF laden


Presse

sh:z, Inselmagazin/Inselbote, 22.03.2013, Text/Fotos: Christel Leipersberger-Nielsen – Als PDF laden

 

Strom aus der Region ist eine gute Sache – Charme des Regionalen

Kommentar von Daniel Kummetz

Das Modell klingt für Verbraucher sympathisch: Man kann jetzt auf Föhr Strom aus der Region kaufen, vom lokalen Hersteller, dem man bei der Erzeugung zugucken kann. Das bietet im neuen Jahr ein Windpark-Betreiber auf der Nordseeinsel. Er verkauft den Strom an seine Nachbarn als Mini-Stromversorger.

Doch anders als bei Lebensmitteln vom Biobauer wird der Stromverkauf vom Windradbetreiber um die Ecke vermutlich kaum zur Entlastung der Infrastruktur beitragen. Der Stromtrassenbedarf wird dadurch nicht verändert, weil der Strom von Nord nach Süd transportiert werden muss. Und auch die Windradbetreiber haben Interesse an einem besseren Netz, schon weil sie auch auf Wasserkraft von außerhalb setzen.

Trotzdem ist das Modell eine gute Sache im Sinne der Energiewende. Denn es ist zu hoffen, dass die großen konventionellen Energieversorger, die sich nur zögerlich auf die Energiewende einstellen und einen ökologisch nachteiligen Kraftswerkspark betreiben, Kunden verlieren. Im Fall von Föhr ist das Eon, der Betreiber des AKW Brokdorf, das bis 2021 noch am Netz ist.

Unternehmen und Haushalte, die sich bisher aus irgendwelchen Gründen nicht dazu durchringen konnten, vernünftigerweise zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln, können durch solche Angebote erreicht werden – wegen des günstigen Preises, und wegen des Regionalprodukt-Charmes.

taz vom 30. Dezember 2012

 

Föhrer Windmüller setzen auf Verbund der Energieerzeuger auf der Insel

PresseOevenum. Eine frische Brise bringt die Oevenumer Firma „Föhrer Wind kraft“ der Brüder Hauke und Jan Brodersen immer mehr in Fahrt: Der Liefervertrag über grünen Strom mit der Föhrer Tourismus GmbH (FTG) zum 1. Januar 2013 (wir berichteten) war die erste Böe im neuen Geschäftskonzept und in ihrem Sog folgten inzwischen über 50 Haushalte und Kleinkunden, die komplett auf Ökostrom setzen wollen.

Dass die „Föhrer Windkraft“, die seit 1990 mit ihren Windmühlen am Oevenumer Deich Strom produziert und bisher ins Netz der Eon einspeiste, den Schritt in die Direktversorgung wagen konnte, verdankt sie ihrer Zusammenarbeit mit den Elektrizitätswerken Schönau (EWS) im Schwarzwald. Damit ist auch bei Flaute sichergestellt, dass die Kunden nicht im Dunkeln sitzen müssen. Die EWS, die aus einer Bürgerinitiative nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl entstanden, sind heute einer der größten Ökostrom-Anbieter in Deutschland und werden auch für die Kundenbetreuung auf Föhr zuständig sein.

Das Konzept für diese Zusammenarbeit wurde von der Firma „energy consulting“ in Umkirch bei Freiburg entwickelt. Ihre Mitarbeiter Thomas Heidenreich und Christian Meyer kamen jetzt auf die Insel, um mit Jan Brodersen die weiteren Schritte zu besprechen. „Jetzt geht es richtig los“, betonte Christian Meyer, der darauf verwies, dass die Kunden nicht nur darauf vertrauen können, wirklich Ökostrom zu bekommen und den auch noch zu deutlich günstigeren Konditionen als bei den großen Stromlieferanten. „Unser Konzept gewährleistet, dass die Wertschöpfung aus der Stromproduktion auf der Insel bleibt und gleichzeitig die Kunden weniger für die Energie bezahlen müssen“, betont Heidenreich. Damit könne jeder der Beteiligten nur profitieren. In diesem Zusammenhang kritisierte Meyer die Politik der Bundesregierung, die Regelungen zugunsten der großen Stromerzeuger schaffe und gleichzeitig die Kleinen ausbremse. Dabei erinnerte er an den Energiegipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, an dem lediglich die „vier Großen“ teilnehmen konnten.

Nach Überzeugung von Jan Brodersen und seinen Mitstreitern aus dem Schwarzwald ist die „Föhrer Windkraft“ erst am Beginn eines Weges zur Versorgung der Insel. Dabei erinnert er auch an das öffentlich bekundete Ziel der insularen Kommunalpolitiker, 100 Prozent der benötigten Energie selbst zu erzeugen. Im Sinne dieses Wunsches sind die Überlegungen, auf Föhr nicht nur auf Windenergie zu setzen, sondern Möglichkeiten der Kraft-Wärme-Kopplung sowie der Photovoltaik auszunutzen. Dabei will die „Föhrer Windenergie“ das Rad nicht neu erfinden, sondern die bereits vorhandenen Anlagen koppeln. Dazu schwebt Jan Brodersen das Entstehen eines „runden Tisches“ vor, an dem Betreiber von Blockheizkraftwerken (BHKW) oder Solaranlagen, dabei besonders die Landwirte, zusammentreffen und Schritte besprechen können. Das Fernziel sei dabei, einen Versorgungsverbund auf Föhr aufzubauen, um letztlich von den Kommunen die Konzession zu erhalten und das ganze Föhrer Netz übernehmen zu können.

Schleswig-Hosteinischer Zeitungsverlag vom 07. Juni 2012

 

Ökostrom für eine Insel: „Föhrer Windkraft“ und die Elektrizitätswerke aus Schönau im Schwarzwald wollen kooperieren

PresseFöhr. Die einen erzeugen ihren Strom in Sichtweite der dänischen Grenze, die anderen können von ihrem Firmenstandort fast hinüber in die Schweiz spucken. Nun wollen die „Föhrer Windkraft“ und die Elektrizitätswerke aus dem Schwarzwald-Städtchen Schönau (EWS) kooperieren und den Föhrern gemeinsam Ökostrom anbieten.

Seit 1990 produzieren die Brüder Hauke und Jan Brodersen mit ihren Windrädern am Oevenumer Deich Strom – Energie, die bislang in das Netz der Eon eingespeist und damit von einem Anbieter vermarktet wurde, der auch Strom aus Atom- oder Kohlekraftwerken vertreibt. Künftig wollen die Brüder ihren „sauberen“ Strom über eine Firma vertreiben, die ausschließlich auf erneuerbare Energien setzt. Und nicht nur das, der auf Föhr produzierte Strom soll vom Sommer an auch direkt auf der Insel vermarktet werden.

Zehn Windräder betreibt die Firma „Föhrer Windkraft“. Die Brodersens hoffen, dass sie diese Anlagen durch zwei größere ersetzen können. Eine Sonder regelung im Regionalplan V lässt das „Repowering“ zu, obwohl der Neubau von Windrädern auf Föhr ausgeschlossen wird.

Der Strom, den die Brüder vermarkten wollen, besteht zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien – bis zu 50 Prozent aus Windkraft, der Rest aus Wasserkraft. Denn das Familienunternehmen sichert Strom nicht nur an windreichen Tagen. Um die Kunden auch bei Flaute beliefern zu können, sorgt Wasserkraft aus Süddeutschland für einen stabilen Stromfluss. „Wir werden stets darüber informiert, welches Kraftwerk mit der Zusatzstrom-Belieferung beauftragt wird und können somit verhindern, dass der Strom mittels Zukauf von Zertifikaten nur Grün angestrichen wird“, betont Jan Brodersen.

Mit einer Jahresproduktion ihrer Windräder von sechs Millionen Kilowattstunden (kWh) kann die „Föhrer Windkraft“ bei einem durchschnittlichen Haushaltsverbrauch von 4 000 kWh rund 1500 Kunden mit Föhrer Strom versorgen. Das sind etwa ein Drittel der Föhrer Haushalte.

„2011 konnten Kunden mit einem Jahresverbrauch von 3 500 kWh etwa 1 750 Kilogramm CO2 einsparen. Das entspricht einem Klimaschutzeffekt von etwa 87 Bäumen“, sagt Jan Brodersen und macht damit deutlich, was für ein Potenzial für die Umwelt in der Nutzung von erneuerbaren Energien steckt. Wenn sich rund 500 Kunden für einen Wechsel zur „Föhrer Windkraft“ entschieden haben, fließt Strom aus dem Oevenumer Windpark in die Insel-Haushalte. Solange werden die Kunden, die sich bereits zum lokalen Anbieter bekannt haben, mit Ökostrom von der EWS versorgt. Diese sind aus einer Bürgerinitiative entstanden, die sich in Schönau nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 gegründet hatte. Die „Eltern für eine atomfreie Zukunft“ wollten nicht nur gegen Atomkraftwerke sein, sondern sich für eine Energiewende einsetzen. Sie initiierten deshalb eine Firma, die kleine Wasserkraftwerke reaktivierte und Bürger beim Bau von Photovoltaik-Anlagen oder Blockheizkraftwerken unterstützte. Und sie schafften es 1991 mit einem Bürgerentscheid, dass die Stadt Schönau den Konzessionsvertrag mit dem bisherigen Energieversorger nicht verlängerte, sondern zusagte, die Konzession an die „Stromrebellen“, wie sie damals im Schwarzwald genannt wurden, zu vergeben, sollten diese die gleiche Summe aufbringen, die der bisherige Anbieter der Gemeinde geboten hatte. 1994 schlug die Geburtsstunde der EWS, die heute einer der größten Ökostrom-Anbieter in Deutschland sind und ihren Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien beziehen. Im Vorstand der Firma sitzen bis heute Mitglieder der damaligen Bürgerinitiative.

Nun wird es nicht so sein, dass der Strom, den die Nordfriesen von den EWS bekommen, direkt aus dem Schwarzwald in ihre Steckdosen fließt. Denn die Schönauer speisen ihren Strom wie alle anderen Erzeuger – ob „Grün“ oder konventionell – in das allgemeine Netz ein. „Doch wenn der Wind auf Föhr richtig weht, dann sollte unser Strom übers Inselnetz direkt beim Kunden ankommen“, glaubt Hauke Brodersen. Für ihn ist der Wechsel zum Ökostrom-Anbieter „ein kleiner Nadelstich, der die Großen ärgert“.

Schleswig-Hosteinischer Zeitungsverlag vom 22. März 2012